Der Studienreisemarkt in Deutschland

2.3 Angebots- und Wettbewerbsanalyse

Bei der Angebots- und Wettbewerbsanalyse soll nun der bestehende Markt von Studienreisen nach Südafrika näher betrachtet werden.

Eine Vielzahl von großen und kleinen Reiseveranstaltern bieten in den verschiedensten Varianten Studienreisen nach Südafrika an. Deshalb ist es wichtig vor der Konzeption einer neuen Studienreise die strategische Ausgangssituation zu umreißen. Dauerhafte Wettbewerbsvorteile des neuen Produktes sollen im Vergleich zu den anderen Konkurrenzangeboten sichtbar gemacht werden. Des Weiteren können auf diese Weise die Wachstumschancen des neuen Produktes im bestehenden Markt besser bewertet werden, was von maßgeblicher Bedeutung für den Erfolg des Studienreiseveranstalters ist.20



 

Für die Zielgruppe von Studienreisen muss ein Kundennutzen deutlich erkennbar gemacht werden, welcher das neue Produkt dauerhaft und positiv von den Konkurrenzprodukten abgrenzt. Aus diesem Grund gilt es ein Leistungspaket zu entwickeln, das den einzigartigen Kundennutzen so kommuniziert, dass dieser für den Kunden glaubwürdig ist und in der gewünschten Weise von ihnen wahrgenommen wird. Werden diese Kriterien bei der Konzeption von Studienreisen berücksichtigt und erfüllt, ergibt sich eine „Unique Selling Proposition“, das heißt ein Wettbewerbsvorteil der das Produkt auf dem Markt konkurrenzfähig macht.21

Die Konkurrenzfähigkeit von Studienreisen auf dem Markt hängt in erster Linie von den Inhalten, der Auswahl der Zielgebiete und dem Preis ab. Da auf dem deutschen Markt eine Vielzahl von Studienreisen nach Südafrika angeboten werden, kann die Konkurrenzfähigkeit nur dann garantiert werden, wenn die gleichen Leistungen der konkurrierenden Wettbewerber preislich unterboten oder inhaltlich qualitativ überboten werden.22

Um eine aussagekräftige Wettbewerbsanalyse zu gewährleisten wird nachfolgend eine Vielzahl von Reiseveranstaltern untersucht, die Studienreisen oder Rundreisen nach Südafrika anbieten. Im Folgenden werden beispielhaft Angebote der untersuchten Veranstalter für eine Studienreise nach Südafrika aufgezeigt.

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20  vgl. Klemm/E. Kreilkamp(HrsG.): Tourismusmanagement. 3 Auflage, Berlin, S.283
21  vgl. Klemm/E. Kreilkamp(HrsG.): Tourismusmanagement. 3 Auflage, Berlin, S.283
22  vgl. Mitschrift aus dem Seminar Wissenschaftliche Reiseleitung bei Herrn Prof. Dr. Eder, Wintersemester 2004/2005